Ausführliche Bio

Adrian Frey   Klavier, Komposition




Der Pianist und Komponist Adrian Frey ist ein Musiker mit einem breitgefächerten Betätigungsfeld, das von Jazz über lateinamerikanische bis zu experimenteller Musik reicht.

Nach ersten musikalischen Erfahrungen mit Jazz und Improvisation in der Familie, spielte er schon mit 19 Jahren am Jazzfestival Zürich.

Anschliessend besuchte  er das Konservatorium Zürich (Hauptfach Klavier, Nebenfach Kontrabass). 

Weitere Studien am New England Conservatory in Boston, USA, mit solch einflussreichen Persönlichkeiten des modernen Jazz wie u.a. dem Pianisten Ran Blake, dem Komponisten George Russell oder  dem Schlagzeuger Bob Moses beeinflussten den Musiker in seinem Streben nach einer eigenen Musik.


Später vertiefte er seine Kenntnisse von lateinamerikanischer Musik durch einen viermonatigen Aufenthalt in Havanna, Cuba, mit Unterricht in Perkussion und Klavier.

1999 verbrachte er drei Monate als Stipendiat in der Cité Internationale des Arts in Paris.


Mit der Veröffentlichung seiner Debüt-CD “Adrian Frey Trio” 1995 auf “unit records”, mit Rätus Flisch (b) und Tony Renold (dr), etablierte sich Adrian Frey als Pianist und Komponist mit einer frischen individuellen Stimme.

2001 folgte die zweite Trio-CD “The Sign” mit Dominique Girod am Kontrabass und Dominik Burkhalter am Schlagzeug.

Seit 1997  trat A.F. auch immer wieder mit seinem Septett auf. 2004 ist mit dieser Gruppe eine CD erschienen, die ausschliesslich Eigenkompositionen enthält.

2010 erscheint die neue Trio-CD "no flags" (unit records) mit Patrick Sommer (Kontrabass) und Tony Renold (Schlagzeug).



Im Herbst 2002 unternahm Adrian Frey  mit der  amerikanischen Sängerin Peggy Chew eine mehrwöchige Konzertreise nach China. Mit dieser Gruppe "Sonic Calligraphy" folgten Tournéen in USA (2006) und in China (2007, 2009, mit Willy Kotoun).


2004 war der Pianist Mitglied in der Big Band der European Broadcasting Union (EBU). Im selben Jahr wurde auch die Komposition "Objects & Moments" für Jazz Trio und Streichorchester in verschiedenen Städten in der Schweiz aufgeführt.


Daneben spielt Adrian Frey  schon seit über 20 Jahren in zahllosen Auftritten von Solopiano-  bis zu Bigbandkonzerten.

Konzerte mit: Hal Crook, Adam Nussbaum, “Mighty Flea” Gene Conner, Jay Clayton, Franco Ambrosetti, Daniel Schnyder, Reggie Johnson, Nat Su, Peter Schärli, Jürg Morgenthaler, Julio Barreto  u.a.m.

Spielte als Mitglied in folgenden Bands: Rodrigo Botter Maio’s “Return Of The Bossa Nova”, Roberto Bossard Group, Zurich Jazz Orchestra, Herbert Kramis Trio, El Zorro Y Su Charangon u.a.m.


Aktuelle Bands: Adrian Frey Trio und Septet, Sonic Calligraphy, Jochen Baldes subnoder, Zweizeit (Duo mit Martin Schlumpf), Martin Streule Jazz Orchestra


Adrian Frey unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste Gehörbildung, Improvisation und Klavier.



Diskographie


als Leader/ Co-Leader

Adrian Frey Trio                          no flags (unit records, 2010)

Martin Schlumpf/ Adrian Frey              Zweizeit (timegrid music 2008)

Adrian Frey Septet                       Seven Songs (altri suoni, 2004)

Peggy Chew/ Adrian Frey                 Sonic Calligraphy (altri suoni, 2004)

Adrian Frey Trio                         The Sign (altri suoni, 2001)

Adrian Frey                                   Trio (unit records, 1995)


als Sideman

Martin Streule Jazz Orchestra                    FIRE  (unit records, 2009)

Lariba (urban latin music)                    Como Lo Ves (ventiladormusic, 2009)

Günter Wehinger                      Frozen Time (zhdk records, 2008)

Zurich Jazz Orchestra                       New Plans (Universal, 2008)

Martin Streule Jazz Orchestra                 EARTH  (unit records, 2007)

Jochen Baldes subnoder                         The Moholo Songs (double moon, 2006)

Zurich Jazz Orchestra             Beyond Swiss Tradition (Universal, 2005)

Jochen Baldes                     Subnoder (yvp, 2003)

Peggy Chew Quartet             Real Days (altri suoni, 2000)

Jochen Baldes Quartet                         Niniland (Brambus Records, 1999)

Peggy Chew                                Detour Ahead (shaomei productions,1996)

Ruedi Häusermann                           Ben-ja-min (Turicaphon, 1984)







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